Gedichte  * 2 * 

 

 

Ausweglos



Einfach nur das Leben leben,

einfach nur man selber sein,

alles ohne Angst und Sorgen,

Sandstrandträume hol’n Dich ein.

 

Einfach nur den Schmerz verdrängen,

einfach nur nach vorne seh’n,

kann man Trauerfahnen hängen

und ganz and’re Wege geh’n?

 

Einfach nur die Sonne sehen,

einfach diese Welt verstehen,

in Wärme gefangen und blendend im Licht,

es wird langsam dunkel – ihr Leben zerbricht!

 

Einfach nur im Sand so liegen,

einfach nur dem Meer vertrau’n,

mit dem Rausch der Wellen wiegen

und nach neuen Träumen schau’n.

 

Einfach neue Ziele setzen,

einfach kann nicht einfach sein,

will man sich nicht selbst verletzen,

Hoffnung stirbt im Herz aus Stein.

 

Einfach nur die Sonne sehen,

einfach diese Welt verstehen,

in Wärme gefangen und blendend im Licht,

es wird langsam dunkel – ihr Leben zerbricht!

 

Einfach nur den Mond betrachten,

einfach in die Wolken schau’n,

Gefühle lassen Stolz nicht achten

und die Liebe bleibt ein Traum.

 

Einfach nur die Sonne sehen,

einfach diese Welt verstehen,

in Wärme gefangen und blendend im Licht,

nun ist es Nacht - den Schmerz sieht man nicht!

                                   (c.s.)

 

 



                                                           "Ein Elfchen"  

 

 

Fünf Sinne

 

Seelenhalt

in Sprachlosigkeit

suchen und finden

wir die klangvolle Stille

  hören 

 

Blütenträume

im Paradies

erfüllen sich lavendelblau

im Garten unserer Herzen

riechen

 

Zartgefühl

in Zweisamkeit

lebe ich manchmal

nur in meiner Erinnerung

spüren

 

Sorgenfalten

tiefe Schatten

zeichnen sich ab

  am Himmel der Unendlichkeit

sehen 

 

Geschmackssinfonien

voller Harmonie

offenbaren sich pur

in Körper und Geist

schmecken

                                               (c.s.)    

 

Was wäre wenn…?

 

Wie schwer zu finden sind die Worte,

wenn man glaubt, verliebt zu sein,

fragt Dein Herz Dich nach Gefühlen,

nimmt den Platz die Liebe ein?

 

Aus Angst vor dem „Ja“ schau ich Dich nicht an,

ich möchte gern glauben, weiß nur nicht, woran?

Es ist nur ein Satz, der zwischen uns steht –

„und was wäre wenn?“, wenn es dann doch nicht geht?

 

Ein kleines „Vielleicht“ ist fast schon zu viel,

Gefühle sind da, für mehr als ein Spiel,

weiß nicht, was Du willst, weißt Du es denn nicht?

Es wär‘ mir viel lieber, wenn Du mit mir sprichst.

 

Denn was auch geschieht, so sei Dir gewiss,

dass Du doch immer ein Freund für mich bist.

Mag sein, dass es damals ein Anfang nur war,

aus Freundschaft wird mehr – das ist fast ein „Ja“.

 

Ich habe Dich gern und mehr als nur das

und wenn wir uns sehen, dann fehlt schon das „fast“…

Mit Dir als Freund will ich den Weg der Wahrheit gehen,

doch noch fehlt der Mut, Dir länger in die Augen zu sehen.

 

Aus Angst vor dem „Ja“, aus Angst vor dem „Nein“,

es ist manchmal doch ganz schön schwer, ehrlich zu sein.

Ist es Freundschaft oder mehr?

…diese Frage quält mich sehr!  

                                                                        (c.s.)





 

 

Du sagst, wir sind Freunde… doch was heißt das schon?

 

Freundschaft fürs Leben war mal unser Ziel,

entscheidend für alles sei nur das Gefühl,

egal, was auch kam, Du warst immer da,

vertrauende Herzen, der Sehnsucht so nah.

 

Auch ohne viel Worte gabst Du mir die Kraft,

ohne Dich hätte ich es sonst nicht geschafft,

ich habe vorher so oft blind vertraut,

hörte nur Lügen und hab doch sie geglaubt.

 

Ein Lächeln von Dir nahm mir dann mein Leid,

denn in Deinen Armen vergaß ich die Zeit,

doch trotz alledem war das Glück nur geliehen,

ich habe dem Schicksal darum nicht verziehen.

 

Ein Freund sein aus Liebe ist so verdammt schwer,

denn von Anfang an schon wollten wir mehr.

Unser Spiel mit dem Feuer war voll entbrannt

und wir haben es immer noch Freundschaft genannt.

 

Doch auch unsere Liebe zerbrach irgendwann

… durch eine Lüge - mein Herz starb daran.

Ich hab Dich belogen, kannst Du’s nicht verstehen?

Ich konnte und wollte mich selbst nicht mehr quälen.

 

Ich hab Dich geliebt und tu‘ es auch noch

und wenn ich Dich sehe, zweifle ich doch.

Warum hat man uns die Chance nicht gegeben?

Du bist und bleibst mein Freund für das Leben!

                                                         (c.s.)





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